Seagar Space


Seagar Space (Basics)



Atommüll und seine Entsorgung

Bei der Entsorgungsproblematik geht es nicht nur um eine mehr oder weniger akute Gefahr: Die Schlüsselrolle spielt die Zeitdimension. Radioaktive Stoffe müssen auf Dauer sicher eingelagert werden – und das kann Millionen von Jahren dauern. Als radioaktiv werden die chemischen Elemente bezeichnet, die unter Aussendung einer unsichtbaren Strahlung zerfallen.

Diese Strahlung ist so lange gefährlich, bis die radioaktiven Stoffe in andere, nicht radioaktive Stoffe zerfallen sind. Der damit verbundene Zeitraum gibt die Halbwertzeit an: die Zeit, in der eine gegebene Menge eines radioaktiven Strahlers zur Hälfte zerfallen ist. Für die im Zusammenhang mit der Tschernobyl-Katastrophe bekannt gewordenen Stoffe Cäsium-137 und Strontium-90 liegt sie bei 30 und 28,1 Jahren. Andere Bestandteile vieler radioaktiver Abfälle brauchen wesentlich länger, etwa Technetium-99 (210.000 Jahre) oder Neptunium-237 (2,1 Millionen Jahre).

Angesichts dieser Zeitdimensionen erscheint die Suche nach einem geeigneten Endlager nahezu aussichtslos. Wer kann schon vorhersagen, was in 500.000 Jahren am Standort X passiert?


Entsorgung im Weltraum

Weiter gibt es Vorschläge, die atomaren Abfälle im Weltraum zu entsorgen. Neben der Lagerung in Asteroiden und auf anderen Planeten gibt es auch Überlegungen, den Müll direkt in die Sonne zu schießen. Gelänge dies, wäre der Atommüll tatsächlich wirksam von der Biosphäre isoliert.

Dem stehen allerdings die beim gegenwärtigen Stand der Technik immensen Kosten der raketenbasierten Raumfahrt entgegen, die schon allein für das Erreichen der Erdumlaufbahn anfallen würden. Beispielsweise betragen mit einer Proton-Rakete die Kosten etwa 4000 Euro für ein Kilogramm Nutzlast. Um die jährlich anfallende Menge von 12.000 Tonnen hochradioaktiven Abfalls ins Weltall zu befördern, müssten jedes Jahr 2.000 Raketen starten, etwa sechs pro Tag. Die etwa 360.000 Tonnen, die bis heute schon weltweit angefallen sind, müssten zusätzlich entsorgt werden. Anderen Überlegungen zufolge ließe sich diese Müllmenge jedoch deutlich reduzieren, wenn man die abgebrannten Brennelemente im PUREX-Prozess auf höchstradioaktiven Restmüll konzentrieren würde (auf ca. 1/20), womit eine ökonomische Umsetzbarkeit realistischer wäre.

Weiterhin bestünde ein enormes Risiko, da viele Starts jährlich erfolgen müssten und bei einem Fehlstart, der bei allen existierenden Trägersystemen mit einer Wahrscheinlichkeit > 1 % auftritt, mit einer Freisetzung der radioaktiven Fracht auf der Erde oder durch Verglühen in der Atmosphäre zu rechnen wäre. Folge wäre eine großflächige Kontamination. Eine notwendige sichere Verpackung der Fracht – wie sie z. B. bei den für Raumsonden verwendeten Radionuklidbatterien verwendet wird – wäre zwar in der Lage, einen Fehlstart mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Leckage zu überstehen, würde allerdings die zu befördernde Masse vervielfachen und die Entsorgungskosten vollends utopisch machen. Es gibt auch Vorschläge, die Raketen mit jeweils einer Rettungsrakete auszustatten, allerdings würde dies das Gewicht ebenfalls merklich steigern.

Als Alternative zu einem Transport mit der problematischen und teuren Raketentechnik werden auch ballistische und bodengestützte Antriebsmethoden diskutiert. Vorteile wären deutlich reduzierte Kosten über einen höheren Nutzlast-Anteil und auch ein geringeres Unfallrisiko, u. a. da kein hochexplosiver Raketentreibstoff mitgeführt würde. Jedoch existiert noch keine vollständige technische Lösung, infrage kommende Technologieprototypen von Leichtgaskanonen oder Railguns erreichen nur einen Teil der Fluchtgeschwindigkeit, die zum Überwinden des Erdgravitationsfeldes notwendig wäre.

Weiterhin steht der Abschnitt A, Artikel IX des Weltraumvertrags (Zitat Abs. A, Art. IX, Satz 2: „States Parties to the Treaty shall pursue studies of outer space, including the Moon and other celestial bodies, and conduct exploration of them so as to avoid their harmful contamination (…)“) einer Entsorgung gefährlicher Stoffe im Weltraum entgegen. Zudem lässt sich aus den „Principles Relevant to the Use of Nuclear Power Sources in Outer Space“ ebenfalls ableiten, dass eine Verbringung radioaktiver Materialien in den Weltraum unerwünscht ist.

Daraus resultierte für Seagar Space die Notwendigkeit Atommüll nachweislich bis in die Sonnenanziehung zu verbringen, um ihn dem größten Kernreaktor unseres Sonnensystems zur Endverarbeitung zu überlassen.


Seagar Space Atomüllentsorgung

Ist aktuell das aussichtsreichste Projekt zur bisher ungelösten Entsorgung von hoch verstrahlten Atomüll, HLW hält 99% der Gesamtstrahlung. Mittels einer neu entwickelten Abschusseinrichtung, die bis zu 4000 Meter Tiefe in den Atlantik reicht. Damit werden durchschnittlich alle 8 Minuten 300 Kilogramm von nicht wiederaufbereitbarem hochradioaktivem Atommüll (Bild) in Richtung Weltraum so beschleunigt, daß dieser nachweislich in Richtung Sonne verdampft. Als Treibgut dazu dient Pressluft im Erdbereich und weitere Treibladungen zur Endbeschleunigung ausserhalb unserer Erdatmosphäre.


Seagar Space Atommüllentsorgung und seine Zahlen (Stand Juli 2016)

447 Stk. Reaktorblöcke weltweit in Betrieb

62 Stk. Reaktorblöcke weltweit im Bau

12.000 ton jährliches hochverstrahltes Atomüllaufkommen (HLW) weltweit

360.000 ton weltweite Lagerbestände an HLW

15.000 ton jährliche Abschussleistung einer Seagar Space Station

4.000 EURO Nutzlastkosten pro Kilogramm mit Proton Rakete

400 EURO Nutzlastkosten pro Kilogramm mit Seagar Space Station

50 Milliarden EURO weltweite jährliche Entsorgungskosten HLW mit SSS

50 Milliarden EURO Gestehungskosten einer Seagar Space Station


Um jedoch den definitiven Nachweis der absoluten Entsorgung erbringen zu können ist die Errichtung eines neuartigen erdumspannenden Satelittenetzwerkes erforderlich, deren kurzfristige Installation im Weltraum ebenfalls durch den Seagar Space Weltraumbeschleuniger erfolgt. Dabei werden innerhalb einer notwendigen Testphase von 6 Monaten für den Weltraumbeschleuniger insgesamt 1248 neuartige Kommunikationssatelitten in verschiedenen Erdumalufbahnen so positioniert, dass sie erstmals ein lückenloses erdumspannendes nahezu ausfallssicheres Kommunikationsnetzwerk ergeben, mit dem die gesamte Menschheit Verbindung halten kann ohne das dabei nennenswerten Einfluss nationaler Interessen ausgeübt werden kann.


Seagar World Net

ist die Verbindung von weltweit lückenlosem WLAN und GPS zu einer technischen Einheit verknüpft, zum Nutzen jedes einzelnen Erdenbürgers. Es bietet jedem Erdenbürger nicht nur den gratis Zugang zum gesamten frei verfügbarem Wissen der Menschheit und direkter Kommunikationsmöglichkeit mit allem und jedem Teilnehmer sondern dient auch der persönlichen Sicherheit jedes Teilnehmers in einem Ausmass wie es bisher technisch noch nicht möglich war.

Technische Herausforderung des Seagar Space Weltraumbeschleunigers war eine massiven Kostensenkung beim Transport von Materialien in den Orbit. Seagar Space Entwicklungen haben diese Transportkosten um mehr als das zehnfache gesenkt und ermöglichen damit erstmals auch die praktisch wirtschaftliche Nutzung des Weltraums für alle Erdenbürger.


Seagar Foundation 2016





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